Historische Entwicklung unserer Schützengilde

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1611 Zwei Peitzer werden Mitglieder der Cottbuser Schützen-Gilde
1623 Bildung einer Bürgerwehr in Peitz
1672 Bittgesuch für die Verleihung eines Dekretes für eine privilegierte Schützen-Gilde in Peitz
1673 Urkundliches Bestätigung mit Innensiegel eines Dekretes für die privilegierte Schützen-Gilde in Peitz
1709 Starker Mitgliederschwund
1794 Wiederaufrichtung der Schützenbruderschaft durch die in Peitz angesiedelten Tuchmacher
1795 Großes Schützen- und Volksfest in Peitz, Bau einer Schießhalle zwischen Cottbuser Vorstadt und Hüttenwerk. 45 Schützen wurden in 3 Kompanien eingeteilt
1796 Anfertigung der ersten Uniformen
1800 Bau eines eigenen Schützenhauses in der Dammzollstraße
1826 - 1854 Innerhalb der Gilde bestand eine Vogelschützengesellschaft. Es wurde in der Cottbuser Vorstadt mit der Büchse und Kugeln mit 2,1/4 Lot geschossen.
1841 Die Schützengilde hat 110 Mitglieder
1844 Vollständige Ausstattung der drei Kompanien mit den neuen Uniformen und die Gilde wird Mitglied im Provinzialschützenbund
1850 Die Gilde wird Mitglied im Landesschützenbund Brandenburg
1852 Der Mitgliedsbeitrag beträgt in der Gilde 25 Pfennige
1880 Als Unterverband des Schützenbundes hat sich ein Niederlausitzer Schützenbund gebildet
1884 Bildung einer Joppenschützenkompanie, da einige Mitglieder die kostspielige Uniform als unnötige Belastung ansehen
1887 Nach Streit wurden diese Mitglieder aus der Gilde ausgeschlossen
1889 Schenkung einer neuen Fahne von Hauptmann Drogge und Leutnant Unger für die blaue Kompanie
1892 11. Niederlausitzer Bundesschießen findet in Peitz statt.
1900 Beim Bundesschießen in Dresden wurde der Peitzer Schlossermeister Runddorff als ältester Schütze Deutschlands ausgezeichnet.
1926/27 Umbau der Schießanlage mit einer modernen Ausstattung. Reichspräsident Hindenburg genehmigt, dass sie seinen Namen tragen darf. Auf Grund des Hochwassers wurde die Einweihung auf 1928 verlegt.
1928 Große Einweihung des Hindenburg-Standes in Gegenwart von 12 auswärtigen Gilden.
1929 3. Bundes-Schützenfest des Niederlausitzer Schützenbundes in Peitz auf sieben Büchsenständen, Kleinkaliberschießen, Vogelstange und Armbrustschießen. Teilnahme von 29 Vereinen.
1932 - 1938 Reges Schützenleben mit Königsschießen. Es sind noch fünf alte Scheiben und eine Königskette vorhanden.
1943 Kleinkaliberschießen und Gildenversammlung
1945 Befehlsmäßige Übergabe aller Waffen, Munnition und Ausrüstungen an die sowjetische Ortskommandantur in Peitz. Verbot jeglicher Tätigkeit von Mitgliedern der Schützen-Gilde
1946 Schleifen und Abbau der gesamten Schießanlage

(Zusammengestellt nach den handschriftlichen Aufzeichnungen von Franz Groger; ergänzt durch Hans-Wilhelm Blume und Peter Hannusch).

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